4 Tipps für ein nachhaltiges Einkaufen

4 Tipps für ein nachhaltiges Einkaufen

Ein nachhaltiges Leben fängt bereits im Alltag von uns allen an. Eines der wichtigsten Felder, in dem ein Bewusstsein für nachhaltiges Verhalten kollektiv einen großen Unterschied machen kann, betrifft dabei das Einkaufen. Durch ein nachhaltiges Einkaufsverhalten können wir nicht nur direkt einen signifikanten Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Welt leisten, sondern ebenso indirekt den Produzenten und Händlern signalisieren, dass sie die Nachhaltigkeit schon allein aus Profitgründen ernstnehmen sollen und müssen. Nachfolgend werden Ihnen vier Tipps aufgelistet, mit denen auch Sie relativ einfach und sofort nachhaltiger einkaufen können:

1. Seltener einkaufen, aber dafür richtig

Nicht nur Ihr Einkaufsverhalten, sondern auch die Häufigkeit, mit der Sie einkaufen wirkt sich auf die Umwelt aus. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst viele Fahrten zum Laden zu verhindern, sondern genauso unnötige Einkäufe zu verhindern. Denn Produkte einzukaufen, die Sie nicht wirklich brauchen bzw. schnell wieder loswerden wollen oder müssen, resultieret letztlich nur in mehr Abfällen. Setzen Sie beim Einkaufen deshalb auf Qualität statt Quantität. Hochwertige Produkte mögen zunächst mehr kosten im Anschaffungspreis, können aber auf längere Sicht sogar den Geldbeutel schonen und eben unnötigen Abfall vermeiden.

Besonders wichtig ist dieses Nachhaltigkeitsgebot beim Kauf von Kleidung und Möbeln. Kaufen Sie hochwertige Kleidung und Möbeln aus nachhaltigen Materialien, sodass Sie diese jahrelang anziehen bzw. nutzen können und nicht schon in naher Zukunft wieder einen Ersatz kaufen müssen. Dabei sollten Sie auch den Second Hand-Markt in Auge behalten, der oftmals immer noch gut tragfähige Kleidung bzw. gut nutzbare Möbel in gutem Zustand für relativ wenig Geld anbietet. Auch so lässt sich Abfall vermeiden.

2. Auto stehenlassen beim Einkaufen

Idealerweise befinden sich Läden des täglichen Bedarfs gleich um die Ecke unseres Wohnorts und wir können unsere alltäglichen Einkäufe bequem zu Fuß erledigen. Doch manchmal befinden sich Supermärkte und andere Läden weiter weg. Dann wird meistens immer noch auf das Auto als Transportmittel gesetzt. Dies ist verbunden mit einem entsprechend hohen kumulativen CO2-Ausstoß. Im Sinne eines nachhaltigen Einkaufsverhaltens sollten wir uns deshalb bereits beim Weg zum Laden Gedanken machen, was ökologische sinnvollere Transportalternativen sein können.

Zum Beispiel bietet sich das Fahrrad als mögliches Transportmittel an. Ein reguläres Radeln zum Einkauf oder bei kürzeren Entfernungen zu Fuß gehen hilft dabei auch noch der eigenen Fitness und Gesundheit. Ansonsten bieten sich gerade in Großstädten ebenso öffentliche Verkehrsmittel wie Bahn oder Bus an, die einen zum Einkaufsziel bringen.

Für größere Einkäufe kann ein Auto zwar manchmal unerlässlich sein, aber für die täglichen kleineren Einkäufe sollte der Wagen so oft wie möglich stehenbleiben.

3. Plastik vermeiden und auf regionale Produkte setzen

Verzichten Sie so gut es geht auf den Einsatz und Einkauf von Plastik. Benutzen Sie beispielsweise einen ständigen Einkaufsbeutel aus Baumwolle für Ihre Einkäufe, statt bei jedem Einkauf neue Einkaufstüten aus Plastik zu benutzen. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Produkte zudem auf eine möglichst nachhaltige Verpackungsform, die den Anteil von Plastik reduziert bzw. am besten gänzlich auf Plastik verzichtet.

In diesem Zusammenhang sollten Sie bei Ihrem Einkauf ebenso vorwiegend auf regionale Lebensmittelprodukte setzen. Produkte aus dem Ausland müssen transportiert werden, mit entsprechend verbundenen CO2-Emissionen. Dazu setzen diese Produkte aber eben oftmals auch auf Plastik, um die Lebensmittel beim Transport zu schützen und sie frisch zu halten. Obst und Gemüse aus Ihrer Region kommt dagegen auf einen weitaus kürzeren Weg zu Ihrem lokalen Supermarkt und somit folglich auch mit weniger Plastik aus.

4. Digital statt Material

Die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft und Wirtschaft hat das Leben nicht nur bequemer gemacht, die digitale Welt bietet ebenso viele Vorteile im Sinne eines nachhaltigeren Lebens. Nutzen Sie diese!

Statt ständig Büromaterial einzukaufen, können Sie beispielsweise einen Großteil Ihres täglichen Papierkrams auf dem Computer erledigen. Geschäftsbeziehungen, aber auch die interne Unternehmenskommunikation werden heutzutage ohnehin immer häufiger vollständig digital abgewickelt. Auch die Kommunikation mit Behörden und anderen Akteuren verläuft heute zunehmend digital. Dies macht Ordner mit hunderten oder gar tausendenden von Blättern beinahe obsolet. Lediglich die absolut wichtigsten Dokumente sollten immer noch physisch existieren bzw. ausgedruckt und aufgehoben werden. Sparen Sie also das Papier und tun somit der Umwelt, aber auch der Ordnung an Ihrem Schreibtisch, einen großen Gefallen.

Ist es dann doch einmal an der Zeit, eines Ihrer gekauften Produkte loszuwerden, zum Beispiel weil nicht mehr tragbar oder irreparabel defekt, so sollten Sie zumindest auf eine ordnungsgemäße Entsorgung achten. So können die Materialien möglicherweise auf andere Weise wiederverwendet und umweltschädliche Deponierungen vermieden werden. Bei Abfall Service online helfen wir Ihnen gerne dabei – und das auf überaus schnelle, einfache, komfortable und eben maximal nachhaltige Weise.

Wenn wir alle die oben genannten Tipps beherzigen, wird unser aller Einkaufsverhalten nachhaltiger und unsere Umwelt folglich emissionsfreier, plastikfreier und abfallfreier. Und wo Abfall doch anfällt, können Sie sich auf uns verlassen!

Foto von Artem Beliaikin von Pexels
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